Tag des Einbruchschutzes – Ein sicheres Zuhause muss nicht teuer sein

Interview mit Sicherheitstechnik-Experte Thomas Wespatat zum Thema Einbruchschutz

Wenn Sie Ihr Haus verlassen, um zur Arbeit zu fahren oder einfach Einkaufen gehen, dann erwarten Sie bei Ihrer Rückkehr, Ihr Zuhause unversehrt vorzufinden. Doch leider nimmt die Zahl der Einbrüche laufend zu. Im vergangenen Jahr erreichten die Wohnungseinbrüche den höchsten Stand seit 15 Jahren. Der Aktionstag „Tag des Einbruchschutzes“, der bundesweit am 26. Oktober 2014 stattfindet, möchte die Bevölkerung für diese Thematik sensibilisieren, um langfristig die Einbruchszahlen zu reduzieren. Thomas Wespatat von AST Allgemeine Sicherheitstechnik erläutert, wie Sie sich und Ihr Zuhause wirkungsvoll gegen Einbrecher absichern.

Frage: Warum sollte jeder sein Zuhause gegen Einbrecher absichern?

AST: Weil jedes Haus und jede Wohnung Ziel eines Einbruchs werden kann. Viele denken, bei uns ist nichts zu holen, darum wird schon keiner einbrechen. Aber das ist einfach falsch. Es kann jeden treffen, nicht nur die Villenbesitzer. Wobei gerade die in der Regel über Alarmsysteme verfügen und Einbrecher damit abschrecken. Heutzutage ist in jedem Haushalt etwas zu finden, das für Diebe lukrativ ist: elektronische Geräte wie Handys und Notebooks, Schmuck oder Bargeld. Aber es ist meist nicht in erster Linie der Verlust der materiellen Werte, der die Einbruchsopfer belastet. Vielmehr leiden sie unter dem Wissen, dass jemand Fremdes gewaltsam in ihr Heim eingedrungen ist und alles durchsucht hat. Sie fühlen sich nicht mehr sicher in den eigenen vier Wänden.

Frage: Sollte man besser auf mechanische oder elektronische Absicherung setzen?

AST: Wenn Sie Ihr Haus allein mechanisch absichern wollen, dann müssen wirklich alle Fenster und Türen komplett nachgerüstet werden, nicht nur ein paar. Damit erschwert man Einbrechern zwar das Aufhebeln der Fenster und Türen, Einschlagen können sie diese aber immer noch, um einzudringen. Wer nun noch mit besonders einbruchhemmendem Glas nachrüsten will, der wird in der Summe für die Absicherung mehrere 10.000 Euro investieren müssen. Wir empfehlen meist eine Kombination aus elektronischer Absicherung mit einer mechanischen Basisabsicherung, wie sie bei modernen Häusern und Wohnungen oftmals bereits Standard ist.

Eine mechanische Absicherung allein bietet eindeutig zu wenig Schutz. Überwindet ein Einbrecher sie, so kann er sich anschließend völlig ungestört im Objekt bewegen. Nur mit einer elektronischen Absicherung, also einer Alarmanlage, ist sichergestellt, dass bereits jeder Einbruchsversuch registriert wird. Wird ein Fenster oder eine Türe bei scharf geschalteter Alarmanlage geöffnet, löst dies sofort den Alarm und damit die Sirene aus. Dadurch werden Einbrecher schnellstens vertrieben und haben keine Zeit, einen größeren Schaden anzurichten.

Frage: Wie aufwendig ist der Einbau eines Alarmsystems?

AST: Gerade für Wohnungen und Häuser empfehlen wir meist den Einbau eines Funk-Alarmsystems. Das geht schnell, unkompliziert und ganz ohne Schmutz, weil keine Kabel in den Wänden verlegt werden müssen. Die Installationsarbeiten dauern meist nur wenige Stunden.

Frage: Wie teuer ist eine Alarmanlage im Schnitt?

AST: Das kommt natürlich auf das Objekt an, das abgesichert werden soll. Ob Haus oder Wohnung, wie viele Räume und wie viele Zugänge abzusichern sind und welche Art von Alarmsystem zum Einsatz kommt. Aber um mal eine Hausnummer zu nennen: wir haben gerade die Wohnung einer Familie mit einer modernen Funk-Alarmanlage abgesichert. Diese kostete inklusive der kompletten Montage, Inbetriebnahme und Nutzungs-Einweisung rund 2.000 Euro. Das ist somit günstiger als die meisten Maßnahmen, bei denen Fenster und Türen aufwendig mechanisch nachgerüstet werden. Und man kann seine Funk-Alarmanlage bei Umzug auch einfach mitnehmen und neu installieren lassen.

Frage: Welchen Sinn macht die Aufschaltung einer Alarmanlage auf eine Wachleitstelle?

AST: Eine Alarmanlage ist am wirkungsvollsten, wenn sie auch über eine Alarmaufschaltung verfügt. Darum empfehlen wir unseren Kunden immer die Aufschaltung an unsere 24-Stunden-Wachzentrale. Die Alarmaufschaltung sorgt dafür, dass kein Alarm unbemerkt bleibt, denn unsere erfahrenen Sicherheitsmitarbeiter reagieren sofort bei jeder Alarmauslösung. Manche Kunden wünschen die Alarmaufschaltung auf ihr Handy, aber wir können aus Erfahrung sagen, dass das nicht sinnvoll ist. Die wenigsten Menschen wissen, wie sie reagieren sollen, wenn sie plötzlich die Alarmmeldung auf ihr Handy erhalten. Die Wachleitstelle arbeitet dagegen routiniert einen genauen Maßnahmenplan ab. Unmittelbar nach einem Alarm ruft sie im Objekt an und überprüft den Vorfall. Wenn niemand ans Telefon geht oder sich die Person nicht mit Namen und Codewort identifizieren kann, wird in der Regel direkt die Polizei verständigt. Auch auf weitere akute Gefahren, wie etwa Feuer, Gas oder Überfälle, kann durch die Alarmaufschaltung auf die Wachzentrale besonders schnell reagiert werden. Zudem wird jeder Manipulationsversuch an der Alarmanlage oder technische Probleme sofort von der Wachleitstelle registriert. So ist sichergestellt, dass die Alarmanlage immer einwandfrei funktioniert.

Zum “Tag des Einbruchschutzes” am 26. Oktober haben wir auch ein besonderes Angebot. Wir schenken allen, die sich bis Ende dieses Jahres für ein Alarmsystem von uns entscheiden die Alarmaufschaltung an unsere 24-Stunden-Wachleitstelle für ein Jahr dazu. So kann man für ein Jahr kostenlos testen, wie komfortabel und vorteilhaft die Aufschaltung an eine Wachleitstelle ist. Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich von einem unserer zertifizierten Sicherheitsberater informieren, wie Sie Ihr Zuhause sicherer machen.