Wenn der Sicherheitsdienst zu lange braucht

Im schweizerischen Baden ereignete sich kürzlich ein Einbruch in ein großes Kaufhaus, bei dem ein Schaden von rund 500.000 Franken entstand (hier der Zeitungsartikel). Die Polizei traf erst 35 Minuten nach Auslösung des Alarms ein, obwohl die zuständige Wache nur wenige Schritte vom Geschehen entfernt war. Grund für die Verzögerung: der für das Kaufhaus zuständige Sicherheitsdienst schickte nach der Alarmierung zunächst einen Mitarbeiter aus Zürich los, um den Alarm zu überprüfen. Als dieser nach einer halben Stunde am Objekt eintraf, konnte er nur noch den Einbruch bestätigen und erst dann wurde auch die Polizei verständigt.

Dieser Fall dokumentiert generell die Nachteile, die bei der Zusammenarbeit mit einem Sicherheitsdienst entstehen können. Es kommt oft zu einer verspäteten Alarmierung der polizeilichen Einsatzkräfte, weil zunächst der Alarm im Objekt durch Fahrer des Sicherheitsdienstes kontrolliert wird. Und diese brauchen meist eine ganze Weile, bis sie am Objekt eintreffen. Oft genügend Zeit für Einbrecher, um ihren Job zu Ende zubringen. Der Einsatz einer Video-Alarm-Lösung wie Videofied wäre im oben genannten Fall weitaus effektiver und dabei auch kostengünstiger gewesen. Bei Alarmauslösung hätte Videofied eine kurze Videosequenz an die angeschlossene Wachzentrale gesendet. Diese hätte sofort einen Einbruch auf den Bildern erkannt und unverzüglich die Polizei verständigt.